Donnerstag, 25. November 2010

Fortschritte

So, nun will ich euch doch mal zeigen, was ich in den letzten Tagen schon so alles geschafft habe:

Ich habe Glühweingelee gekocht, als Mitbringsel für alle, die wir an Weihnachten besuchen.


Wir haben mit der Freundin + Tochter Plätzchen gebacken. Vier Sorten sind es schon geworden. Nächste Woche werden noch ein oder zwei folgen.

Heute bin ich dann auch endlich mit der Adventsdeko fertig geworden. Gestern wurden zuerst die Fenster geputzt und dann konnte es losgehen.


Ansonsten habe ich glaube ich nun fast alle Geschenke beisammen, die Fotokalender müssen noch geklebt werden, das Wichtelgeschenk verpackt und verschickt und eben so ein paar Kleinigkeiten. Außerdem wurde das Vogelhaus aktiviert, was nach einem Blick heute Morgen aus dem Fenster auch bitter nötig war.



Hier ist es nun winterlich weiß und das, zusammen mit meiner Weihnachtsdeko, versetzt mich nun doch langsam in vorweihnachtliche Stimmung. So will ich euch hier noch ein Gedicht weitergeben, das mir heute in die Hände fiel:

Adventsgedicht

Es bläst kalt der Wind, es friert und es schneit,
man merkt es schnell: Es adventet die Zeit.
Über Wald und Flur legen sich weiße Decken,
die Autos fahren nun alle wie Schnecken.

Von irgendwo hört man: "Oh, friedvolle Zeit!"
Weihnachtsbaum kaufen Man weiß halt: Weihnachten ist nicht mehr weit.
Auf Bäumen, Sträuchern und Tannenspitzen
sieht man jetzt immer mehr Schneeflocken sitzen.

Im Mondenschein funkelt so manches Eis,
es weihnachtet sehr, wie nun jeder weiß!
Ein Mann schleppt 'nen Baum, man sieht ihn schwitzen,
doch da rutscht er aus - jetzt ist er am Sitzen.

Im Gestrüpp hört man es knacksen und knistern,
es ist ein Häschen, es sucht nach den Geschwistern.
Schneeflocke für Schneeflocke fällt so dahin.
Mancher freut sich: "Zum Glück bin ich drin."

Drinnen im Haus nun beginnt emsiges Treiben:
Die Tochter schneidet den Stollen in Scheiben.
In der Küche formt Mama Lebkuchenherzen,
im Wohnzimmer kämpft derweil Papa mit Kerzen.

Das Baby ist begeistert und ganz auf Touren,
es fand Mamas Schminke - man sieht's an den Spuren.
Im Kamin knistert und brennt hell das Feuer,
Opa liest stöhnend Zeitung: "Das Öl wird teuer."

Oma sucht überall nach dem Krippenkind,
damit alle Figuren beieinander sind.
Und Klein-Erna will es gar nicht gelingen,
zu erkunden, was das Christkind wohl wird bringen.

Es ist eine Zeit der Geschäftigkeit und Eile,
nur Miez sitzt auf dem Sofa und hat Langeweile.
Aus der Ecke kommt Wuffti jetzt angekrochen,
man sieht ihm an: Er hat den Braten gerochen.

Von Ferne schallt rüber der Glockenklang,
im Radio hört man 'nen Weihnachtsgesang,
es ist das bekannte Lied der "Stillen Nacht" -
doch da hat was im Wohnzimmer furchtbar gekracht.

Der Weihnachtsbaum fiel, man hört Papa schimpfen
und obendrein noch den Baum verwünschen.
Miez schlummerte ein, jetzt ist sie erwacht,
erkennt die Gefahr und verschwindet nun sacht.

Es ist ja die "Vorzeit", der friedvolle Advent,
man kann es auch sehn: Eine Kerze brennt.
Doch halt einmal ein: Ist uns denn noch klar,
was eigentlich der Sinn dieser Feier war?

Es geht um die größte Geschichte der Zeiten.
Dafür will man das Fest vorbereiten.
Gott schickte Jesus, den Retter, seinen Sohn,
der kam herab, verließ des Vaters Thron.

Er kam auf die Erd', um Frieden zu geben
allen, die nach seinem Wort wollen leben.
Jesus Christus und Friedefürst wird er genannt,
hast du den Erlöser denn auch schon erkannt?

Ist bei dir schon dieser Friede eingekehrt,
von dem uns die Bibel ausführlich lehrt?
Wir wünschen nun allen besinnliche Stunden
hier und dort in Familienrunden!

(Adventsgedicht, Autor: Rainer Jetzschmann, 2010)


In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne, besinnliche Adventszeit.
 

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